Amphibienschutz

am Angelgewässer –

Mach mit!


 ARAs Einsatz für Amphibien

geht weiter

aktuell:

Naturschutz-Tagung am 3.12.2011

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Im Jahr der Biodiversität setzt sich ARA weiter für den Amphibien-schutz ein und startete das zweijährige Projekt „Amphibienschutz am Angelgewässer“.

Denn um Frosch, Kröte und Co. steht es schlecht. Von den etwa 6.600 weltweit bekannten Amphibienarten ist ein Drittel vom Aussterben bedroht. Auch in Deutschland sind die meisten von den 21 hier heimischen Arten bedroht. Auch nicht gefährdete Arten treten in sehr viel geringerer Bestandsdichte auf als noch vor 25 Jahren.

Die Gründe sind vielfältig: Rana esculenta

der wichtigste ist der Verlust von Lebensräumen. Kleingewässer, die früher überall zu finden waren, verschwanden durch Flurbereinigungen. Straßengräben wurden nach und nach verrohrt. Auch die Zerschneidung der Lebensräume durch Straßen bedrohen ganze Populationen. Die moderne Landwirtschaft mit ihren Gefahrstoffen wie Gülle, Mineraldünger und Bioziden gibt den Amphibienbeständen dann oft den Rest.

Es ist also höchste Zeit zu handeln!

 

Angler als neue Zielgruppe

Das Projekt „Amphibienschutz am Angelgewässer“ will neuen Lebensräume für Amphibien schaffen und setzt dabei auf die Hilfe derer, die einen Großteil ihrer Freizeit an Gewässern verbringen: die Angler. Die meisten Gewässer in NRW befinden sich in Pacht oder Besitz von Angelvereinen, und Naturschutz wird in vielen Vereinen groß geschrieben.

Unterstützt durch den Landesfischereiverband Westfalen und Lippe bietet die Initiative „Amphibienschutz am Angelgewässer“ Angelvereinen Fortbildungsseminare an und berät bei Planung und Umsetzung von Amphibienschutz-maßnahmen. Hauptaugenmerk liegt dabei auf einer Strukturverbesserung von Angelgewässern. Vor allem die Ufer- und Flachwasserbereiche von Teichen und Seen stellen ökologisch wichtige wechselfeuchte Lebensräume dar, auf die nicht nur Amphibien sondern auch Jungfische angewiesen sind.

Gewässerschau beim ASV Menden

Oft können schon kleine Maßnahmen der Angler an ihrem Gewässer große Wirkung erzielen: sei es durch Abflachung bestimmter Uferbereiche, durch das Schaffen kleiner exklusiver Laichgewässer oder durch das Einbringen von Totholz.

Amphibienschutz bedeutet Lebensraumschutz, von dem auch viele andere Organismengruppen profitieren.

 

Helfen Sie mit!

Unserem Aufruf, sich an der Initiative „Amphibienschutz am Angelgewässer“ zu beteiligen, sind schon zahlreiche Angelvereine im Projektgebiet Westfalen-Lippe gefolgt.

Helfen Sie mit, damit es noch mehr werden. Informieren Sie befreundete und benachbarte Angler über unser Projekt.

Weitergehende Informationen finden Sie auf der Projekt-Homepage www.fisch-und-frosch.de.

Ermöglicht wird das Projekt durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung und den Projektpartner Stiftung Artenschutz.

Kontakt

Mail: frosch@araonline.de
Ansprechpartner: Jürgen Birtsch und Christina Zander

 
 
 
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